Lage beurteilen
Was weißt du über Marktphase und Schwankungsbreite? Im Übungsfall: nichts Belastbares. Schreib beides als offen auf deinen Zettel.
Du hast dir dein Geld über Jahre zusammengespart. Es soll für dich arbeiten, aber bitte ohne schlaflose Nächte. Hier siehst du, wie wir vor jeder Order vorgehen: Markt einordnen, Risiko durchrechnen, Entscheidung aufschreiben. In Ruhe, Schritt für Schritt.
Dein Erspartes ist über Jahre gewachsen, mit Arbeit und Verzicht. Bevor du damit eine Verpflichtung eingehst, hast du ehrliche Antworten auf drei Fragen verdient: Wie viel Geld ist gebunden? Was kann ich verlieren? Wann steige ich aus?
MarketSystems macht aus Optionswissen ein Handwerk, das du selbst ausüben kannst: Markt prüfen, Verlustmöglichkeiten durchrechnen, Positionsgröße begrenzen und den nächsten Schritt aufschreiben. Wie ein guter Handwerker: erst messen, dann sägen.
Wie vor einer längeren Autofahrt: Reifen, Öl, Route, dann erst losfahren. Du gehst die Punkte in Ruhe durch und übst den Ablauf so lange, bis du jede Entscheidung mit eigenen Worten begründen kannst, auch am Küchentisch.
Erst den Markt prüfen, dann das Risiko rechnen, dann den Plan festlegen. Hinterher schaust du, was du daraus lernst. Diese Reihenfolge lässt sich üben wie jeder Handgriff.
Du bezifferst den möglichen Verlust und den Kapitalbedarf, bevor du über die Größe einer Position überhaupt nachdenkst. Passt das Risiko nicht zu deinem Depot, wartest du ab. Abwarten ist dann die stärkste Entscheidung des Tages.
Erst das Problem, dann ein Bild aus dem Alltag, zuletzt der Fachbegriff. Wer das Bild einmal vor Augen hatte, vergisst das Fachwort so schnell nicht mehr.
Am Ende entscheidest du, mit Begründung. Checklisten und Wiederholung geben dir dafür festen Boden unter den Füßen.
Ein kleiner Übungsfall zum Anfassen: Eine Optionsprämie sieht verlockend aus, aber Marktphase und Kapitalbedarf sind noch offen. Halte kurz an, nimm dir einen Zettel und geh die sieben Karten durch. Schreib auf, welche Angaben fehlen und wie du dich deshalb entscheidest. Deine Notiz ist das Ergebnis, das zählt.
Du willst denselben Fall mit Zahlen sehen, von der Marktlage bis zur Gegenprobe? Die Modellrechnung im Betriebssystem rechnet ihn Schritt für Schritt durch.
Was weißt du über Marktphase und Schwankungsbreite? Im Übungsfall: nichts Belastbares. Schreib beides als offen auf deinen Zettel.
Welche Aufgabe soll die Position in deinem Depot übernehmen? Eine verlockende Prämie ist ein Anlass, aber noch keine Aufgabe. Notiere, was du dafür wissen müsstest.
Jede Position bekommt ein Preisschild: Verlustprofil, Kapitalbedarf und Positionsgröße gehören zusammen. Im Übungsfall fehlen die Zahlen dafür. Also: Risiko noch nicht beurteilbar.
Was tust du, wenn der Markt anders läuft als gedacht? Er muss nicht mitspielen. Halte fest, welche Reaktion du vor einer Order geplant haben willst.
Solange Marktphase und Kapitalbedarf offen sind, bleibt der Finger von der Maus. Notiere deine Entscheidung: abwarten, fehlende Angaben klären, dann neu prüfen.
Schau auf deinen Zettel: Welche fehlende Angabe hat den Ausschlag gegeben? Genau diese Begründung kannst du später jedem erklären, auch dir selbst.
Komm in ein paar Tagen zurück und geh den Fall noch einmal durch, ohne deine erste Antwort abzulesen. Eine zweite eigene Notiz zeigt dir, ob der Ablauf schon sitzt.
Eine ehrliche Frage an dich: Kannst du heute erklären, wozu dich ein verkaufter Put verpflichtet? Wenn ja, fehlt dir vermutlich eher ein Ablauf für das ganze Depot. Wenn nein, beginnt dein Weg in der Fahrschule. Vergleiche Voraussetzungen und Werkzeuge, auf den Kursseiten prüfst du dann die Lernschritte.
Du startest ohne Optionsvorwissen und lernst in deinem Tempo. Mit Trade-Plan-Karte, Credit-Spread-Rechner und TWS-Order-Checkliste übst du im Demokonto, bis du die Verpflichtung mit eigenen Worten erklären und die Order-Vorschau lesen kannst. 6 Module, 26 Lektionen, 240 Minuten Video.
Du handelst schon, dir fehlt der RahmenDu handelst schon Optionen und willst einen festen Rahmen statt Bauchgefühl. Du arbeitest mit Workflows und Checklisten für Marktphase, Volatilität, Risikofamilien und Positionsgrößen. Prüfe an der Arbeitsprobe, wie du fehlende Angaben erkennst und eine Entscheidung sauber begründest.
Du willst erst prüfen und verstehenDu willst erst einmal verstehen, was du im Markt eigentlich siehst. Werkzeuge für Tradingprozess, Marktlage und Fundamentaldaten, Zugangsstatus offen ausgewiesen. Dazu der Kurs „Fundamentalanalyse Kompakt“: ein Geschäftsmodell Schritt für Schritt bis zur eigenen Aktienanalyse prüfen.
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Markus Stäber handelt selbst Optionen und bildet Selbstentscheider aus. Er verbindet CEFA/CIIA-Finanzqualifikation und CySEC Advanced mit dem, was man nur am eigenen Depot lernt: Respekt vor dem Risiko. Sein Unterricht macht die Schritte vor einer Entscheidung sichtbar: prüfen, rechnen, planen, üben.
Mehr als 300 Coachings haben eines gezeigt: Wissen ist selten das Problem. Was fehlt, ist ein fester Ablauf, an dem man sich festhalten kann, wenn es unruhig wird.
Markus Stäber · CEFA · CIIA · CySEC Advanced · M.Sc. Economics · Optionshändler · ehem. Bundeswehr-Offizier (Hauptmann)
Persönliche 1:1-Begleitung von Optionshändlern, vom ersten Trade bis zur eigenständigen Systementscheidung, keine Einzelfallberatung.
Certified EFFAS Financial Analyst und Certified International Investment Analyst, eine der anspruchsvollsten Investment-Analysten-Qualifikationen Europas, ergänzt um M.Sc. Economics.
Gastreferent bei ATAS Deutschland und CapTrader. Dort erklärt er Optionshandel und Risikoarchitektur einem breiten Trading-Publikum, ohne Formelschlacht.